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Laufen: Roman door Isabel Bogdan
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Laufen: Roman (editie 2019)

door Isabel Bogdan (Auteur)

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213835,740 (4.45)Geen
Lid:flueck
Titel:Laufen: Roman
Auteurs:Isabel Bogdan (Auteur)
Info:Kiepenheuer&Witsch (2019), 208 Seiten
Verzamelingen:Jouw bibliotheek
Waardering:****
Trefwoorden:Selbstmord, Trauer, Tod, Verlust, Laufen

Werkdetails

Laufen: Roman door Isabel Bogdan

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Die Ich-Erzählerin fängt wieder an zu laufen. Offenbar hat sie das früher schonmal gemacht, offenbar hat sie es lange nicht mehr getan. Nun ist er, ihr Lebenspartner, seit ziemlich genau einem Jahr tot, freiwillig aus dem Leben geschieden, hat sich umgebracht, sich das Leben genommen. Die Protagonistin tut sich schwer mit alledem, findet keinen Platz für ihre Trauer, keine Worte, und sucht sich im Laufen ein Ventil. Dabei denkt sie nach. Anfangs ist ihr Gedankenfluss oft unterbrochen von "ich kann nicht mehr". Man merkt richtig, wie ihr beim Laufen die Luft fehlt. Die Gedanken kreisen um ihn, "Dich".
Das Buch begleitet die Erzählerin für ein Jahr und zeigt nur ihre Gedanken beim Laufen, die sich nach und nach weiten dürfen, wie ihr Atem, wie ihre Laufstrecke. Aus der bloßen Trauer und Verzweiflung, dem "was soll ich tun?" wird langsam Wut, wird "wie konntest du?", wird "wie konnte er?". Die Themen werden breiter, wir erfahren mehr über ihre Freundinnen, über sie selber, über seine und ihre Familie, nach und nach ergibt sich ein Bild, das gleichzeitig detaillierter wird, aber auch verschwommener, weil das auslösende Ereignis langsam in die Vergangenheit rutschen darf.
Ich finde, Isabel Bogdan ist ein sehr schönes Buch gelungen. Eins, das die Innensicht einer Frau in einer sehr schweren Situation überzeugend nahe bringt. Der Titel Laufen hätte mich ja fast abgeschreckt, das ist so gar nicht meine Sportart, aber Laufen ist eben doch eine Tätigkeit, bei der die Gedanken so fließen können, wie sie es hier tun. Das Buch ist sehr reduziert, auf die Gedankenwelt dieser einen Person, auf die Momente des Laufens, aber das ist eine sehr schöne Reduzierung, die wie eine Lupe die inneren und äußeren Veränderungen der Erzählerin in den Fokus nimmt und vergrößert. Die nicht verschweigt, aber dann doch immer wieder überrascht, weil man mit manchem nicht gerechnet hätte. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das letzte Wort dann nochmal so ergreift.
Schön. ( )
  Feronia | Oct 25, 2019 |
Wie kann man mit dem Tod eines geliebten Menschen fertig werden? Die Erzählerin wird durch dieses Ereignis vollkommen aus der Bahn geworfen. Von ihrer Freundin Rike wird sie dazu gebracht, wieder mit dem Laufen anzufangen, das sie vor Jahren nach einer Fußverletzung aufgegeben hatte. Zunächst ist das gar nicht so einfach, sie schafft nur kurze Strecken; doch mit der Zeit wird es besser. Währenddessen gehen ihre Gedanken auf die Reise und mit jedem Gedanken und jedem Schritt, wird sie mit ihrem Leben wieder besser fertig.
Wir Lesen dürfen sie begleiten und erfahren, was sie fühlt und was sie von anderen an Unterstützung haben will. Ihre Eltern bemitleiden sie, was sie nicht mag. Die Eltern ihres Partners geben ihr die Schuld und machen ihr das Leben schwer. Die Erzählerin und ihr Partner waren nicht verheiratet, was seine Eltern veranlasst, ihr alles zu wegzunehmen. Nur ihre Freundin Rike versteht sie wirklich. Aber nicht nur das und die Trauer setzen ihr zu, sie verspürt auch Schuldgefühle. Doch sie kämpft sich durch ihre Gefühle, seien es Trauer, Wut, Schuld und Einsamkeit. Ihre Gedanken sind nicht geordnet, was verständlich ist. Sie drehen sich aber nicht nur um ihren Verlust, es geht auch häufig um Belangloses. Durch das Laufen findet sie langsam wieder in ihr Leben zurück und kann auch wieder Freude empfinden.
Auch wenn sich dieses Buch um ein trauriges Thema dreht, so spielt auch immer wieder Hoffnungsvolles hinein. Es ist eine Geschichte, die realistisch beschreibt, was Hinterbliebene fühlen und was sie sich von ihrem Umfeld wünschen. Ich konnte gut mit der Erzählerin fühlen
Es ist eine Geschichte, die berührt und nachdenklich stimmt. Ich kann das Buch empfehlen! ( )
  buecherwurm1310 | Oct 23, 2019 |
Vielleicht hilft Laufen ja, deshalb läuft sie einfach los. So wie früher, nur jetzt ohne Kondition. So muss sie sich erst einmal nur auf ihren Körper konzentrieren und kann alles andere vergessen. Das Andere, das ist Johann. War Johann. Ihr Partner, der sich das Leben genommen hat und sie allein zurückließ. Während sie ihre Runden um die Hamburger Alster dreht, kreisen ihre Gedanken über ihr Leben jetzt wieder allein. Die Anzeichen der Depression, die sie nicht erkannt hat, das Leben, das sie zusammen noch führen wollten, vielleicht sogar Kinder. Die Stunden bei der Therapeutin, die ihr helfen wenn auch nicht zu verstehen, dann doch damit umzugehen. Das Leben, das von einem auf den anderen Tag völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Jeder Schritt, den sie läuft, ist auch ein Schritt in Richtung eines Lebens, das sie neu gestalten muss und schließlich auch gestalten will.

Isabel Bogdans Buch „Laufen“ ist eine große Überraschung, wenn man ein ähnliches Werk wie ihren Roman „Der Pfau“ erwartet hat. Kein feiner, geradezu britischer Humor erwartet den Leser, sondern der Gedankenstrom einer Frau, die versucht ihr Leben zu sortieren und ein unbegreifliches Ereignis zu begreifen. Sie beginnt mit kleinen Schritten, manchmal muss sie auch Rückschritte machen, aber letztlich geht es nach vorne.

„Deine Eltern tun, als wäre es meine Schuld, dabei mache ich mir die Vorwürfe doch schon selbst, und das ist überhaupt das Schwierigste, mir nicht selbst die Schuld zu geben(...)“

„Laufen“ ist ein sehr intimes Buch, das sich rein im Kopf der Erzählerin abspielt, dies hat Isabel Bogdan aber hervorragend eingefangen. Die vielen Arten negativer Emotionen, die sie durchläuft - Fassungslosigkeit, Verzweiflung, Aufgebenwollen, Verärgerung – werden spürbar und wirken nur allzu menschlich. Am schlimmsten wiegen die Selbstvorwürfe, die Überzeugung, dass sie das Unausweichliche hätte womöglich verhindern können, dabei gibt es nichts, was sie der Depression wirklich hätte entgegensetzen können. Neben dieser emotionalen Last, wiegt auch der Alltag schwer, der neu organisiert werden muss und dem doch ganz entscheidendes fehlt: der Mann an ihrer Seite.

„Manchmal, wenn es nachts schlimm ist, lege ich mir die zweite Bettdecke darüber, nicht weil mir kalt ist, sondern weil das zusätzliche Gewicht etwas Tröstliches hat.“

Mit präzisem Blick fängt sie die Kleinigkeiten ein, die sich plötzlich verändern und beinahe zur unüberwindbaren Hürde werden können. Auch das Verhalten der Menschen – ganz schlimm: Johanns Eltern – muss sie aushalten und sich in der veränderten Situation zu ihnen positionieren.

Trotz der Thematik, die von unheimlich viel Schmerz geprägt ist, hat mich das Buch begeistert. Es fällt nicht schwer, in den Kopf der Protagonistin zu klettern und sie auf ihrem Weg um die Alster und zurück ins Leben zu begleiten. Die Gedanken wirken authentisch und lebendig, das immer wieder Kreisen um dieselben Fragen, auf die es keine Antworten gibt, und schließlich die zaghaften Versuche sich wieder zu öffnen für die Welt. Ein einfühlsames Buch, das sicher auch viel Trost zu spenden vermag und verdeutlicht, wie fragil all das ist, was für feste Größen in unserem Leben halten. ( )
1 stem miss.mesmerized | Sep 16, 2019 |
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